spirituelles Coaching

Gerne möchte ich an dieser Stelle den Ansatz des spirituellen Coachings erklären. Ein bekannter spiritueller Lehrer – Klaus Horn – hat dies so wunderbar beschrieben, dass ich seinen Worten kaum noch etwas hinzufügen kann.

„Spirituelle Wege sind nicht mehr nur eine Sache weniger Auserwählter oder Aussteiger. Viele Millionen Menschen sind heute auf der Suche nach Sinn und Selbsterkenntnis. Diese neue Entwicklung verhilft nicht nur den Einzelnen zu einem erfüllteren Leben. Auch ein Bewusstseinssprung mit positiven Auswirkungen auf die geistige Verfassung der menschlichen Zivilisation und den desolaten Zustand unseres Heimatplaneten ist mehr als willkommen.

Eine grundlegende Transformation unseres Bewusstseins und damit unserer Lebensweise ist für uns so notwendig wie die Luft zum Atmen. Spirituellem Know-how und Be-how kommt deshalb immer mehr eine Schlüsselfunktion zu. Die Zeit des Rückzugs in Randszenen mit ihren eigenen, für Außenstehende unverständlichen Verhaltensweisen und Jargons ist vorbei. Wer etwas zur Bewusstseinsentwicklung beitragen kann, gehört auf den Marktplatz.

spirituelles CoachingWie können sich das Innere und das Äußere treffen? Was ist dazu heute notwendig? Spiritualität muss anschlussfähig werden.
Was braucht es, damit die »Philosophia Perennis«, die zeitlose Weisheit, den Mainstream erreicht? Sie muss ihre eigenen blinden Flecken erkennen und liebgewordene Sackgassen verlassen.

Systemische Coachingansätze,
 die innere und äußere Systeme klären und ordnen helfen, sind für die Verbindung mit spirituellen Prozessen besonders geeignet, denn

• sie sind weitgehend frei von dogmatischen Konzepten.
• sie etikettieren nicht den einen als gesund und wissend, den anderen als gestört und unwissend.
• sie sind zugleich prozess- und lösungsorientiert.

• Konkrete Ergebnisse und positive Veränderungen sind auch in kurzer Zeit möglich.
• In ihrer offenen, phänomenologischen Vorgehensweise kann Persönliches und Überpersönliches integriert werden.

Worum geht es im Spirituellen Coaching?

Es geht um einen praktischen, persönlichen Zugang zu den alten Fragen des Menschseins: Wie gehe ich mit der Situation des »in die Welt Geworfenseins« um? Wie bewältige ich die Krisen meines Lebens? Wo will ich hin? Gibt es einen Sinn? Was ist Glück? Wer bin ich eigentlich? Was liegt diesem Alltags-Ich, mit dem ich in der Welt funktioniere, zugrunde?

Bevor ich nicht weiß, wer ich bin, wo ich herkomme und hingehe und worum es im Leben geht, hilft nichts wirklich. Tröstliche Erklärungen, Antworten und Erfahrungen anderer ändern daran ebenso wenig, wie unsere Wiederherstellung durch Medizin und Psychotherapie.

Ist das Ego ein illusionäres Gefängnis, aus dem erst die Erleuchtung befreit? Oder ist das »geglückte Welt-Ich«  der Sinn des Lebens? Zwischen diesen beiden Extremen bewegen sich die meisten Einschätzungen zur menschlichen Wirklichkeit. Das Credo des westlichen Egos ist der »Pursuit of Happiness«, der amerikanische Traum vom Streben nach Glück. Das Credo der östlichen Weisheitstraditionen hingegen ist die Auflösung im Einen; mit ihrem »Du bist das!« weisen sie auf die illusionäre Natur unserer Ich-Konzepte hin. Bleiben diese Einstellungen auf ewig Feinde? Oder können wir das Beste beider Welten zusammenbringen?

Eine Zauberformel unserer Zeit ist die Integration der Gegensätze, die Osho, einer der großen spirituellen Lehrer des 20. Jahrhunderts, mit seiner Vision von »Zorbas, der Buddha« beschreibt – einer Synthese des lebenslustigen Griechen und des erhabenen Weltenüberwinders. Sie ist mit einer Zumutung verbunden: Zorbas, der Weltmensch, ist erdig und weinselig; Buddha, der Erwachte, ist weltfern vergeistigt. Beide müssen etwas aufgeben, um eins zu werden.“
[Aus: Klaus P. Horn, Spirituelles Coaching. Bewusstseinsentwicklung mit menschlichem Maß. Ullstein/Allegria]

Ich stehe gerne für ein spirituelles Coaching oder eine Begleitung zur Verfügung. Bitte kontaktiere mich für ein unverbindliches Kennenlerngespräch.